Liebe Besucher!
Willkommen zu einer Erlebnisreise in Kultur und Kuriosem nach Schwedens südlichster Wildnis dem „Hundertmeilenwald“, der in Malungs Finnmark in Westdalarna in Mittelschweden liegt.

Wussten Sie, dass hier der Schwartzspecht von einer kommenden Veränderung des Wetters erzählt? Und dass es in den knien gewisser älterer Männer zuckt, wenn der Hecht anbeisst? Noch immer gibt es seltsame kobolde und Weiblein in den Wäldern, und im Winter kann man manchmal in Vollmondnächten den Wolf heulen hören. Hier besteht ein hauchdünner Unterschied zwischen Wirklichkeit und Sage, zwischen dem Uralten und dem Neuen. Hier zu leben bedeutet, sich gleichzitig in zwei verschiedenen Zeitaltern zu befinden. Im „Hundertmeilenwald“ sind Eile und Stress noch ein unbekanntes Phänomen. Man jagt, aber nicht die Zeit.

Hier unten finden Sie eine Karte, die Sie zu körperlicher und geistiger Nahrung führt. In mehreren Dörfern kann man Gaesang und Musik hören.

Das wird im „Tiomilaskogen“ gezeigt:

Ugglebo
Handgemachte Puppen, Fleckerlteppiche, Kunstgewerbe und Ölgemälde

Tyngsjö
Keramik, Teppiche, Schachteln, Bilder, Gegenstände aus Filz, Unterhaltung

Uvanå
Gemälde, Keramik, Messer, graviertes Glas, Arbeiten aus Birkenrinde, handgewebte Tücher, Filzarbeiten. Geöffnet bis 20 Uhr

Gustavsfors
Bilder, Café

Fattigskogens Vildmarksby
Motorsägenkunst, Café und Naturpfad

Avradsberg
Fotoausstellung, Poesie, russische Ölmalerei, Messer, Nacktfotos, Mitternachtkonzert und auch nachts geöffnet

Mattlaberg
Bilder, Fotos, Almwirtschaft, Musik und kunst

Brunnberg
Malerei und Steinkunst

Gropberg
Schmiedearbeiten, Messer, Rindenschachteln, Räucherfleisch, Musik

Östra Näsberget
Junge Künstler aus The Royal University College of Fine Arts in Stockholm, Näsbergets Geschichte, Goldschmiedarbeiten
Die meisten Dörfer haben irgendeine Form von Café oder Essenslokal.

Die Finnmark
Während der ersten Hälfte de 17. Jahrhunderts zogen die Finnen von ihrem Land hierher, um die an Norwegen grenzende Wildnis zu besiedeln. Finnland gehörte während ungefähr 700 Jahren zu Schweden, und unter der Regierung von Karl IX . wurden den Finnen Steuererleichterungen angeboten, falls sie den Boden in dem einsamsten der Wälder des Königreiches bearbeiteten. Sie bauten auf Anhöhen, um den ärgsten Frost zu vermeiden, und sie brauchten Sitten und Gebräuche von den ostfinnischen Landschaften mit sich. Noch heute findet man Spuren von denen, die sich als erste in der Finnmark niederliessen, Spuren sowohl im Boden als auch im Gemüt.

Diagramm

 

 
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